Der Krieg gegen die Ukraine bringt bisherige Vorstellungen von Krieg und Frieden ins Wanken.
Aufgewachsen bin ich noch in der Zeit des Kalten Krieges mit ihren fragwürdigen weltanschaulichen Verhärtungen, mit manchmal geduldeter Alltags-Gewalt zwischen Peers und durch Erziehende.
Die Schockwellen der aktuellen Geschehnisse belegen unsere Emotionen und Gefühle. Es wird von einer zertrümmerten Ordnung gesprochen.
Braucht es neue Kooperationsstrategien?
Sind Religionen, zumal monotheistische, mindestens Katalysatoren, wenn nicht gar Ursache besonders enthemmter Gewalt?
Kein Mensch will grundlos und ohne eigenes Verschulden leiden. Da es keinen Krieg ohne das Leid von Unschuldigen gibt, sind Kriege nicht gerecht.
Angesichts der erfahrenen Kriegsgräuel veränderte sich nach dem Zweiten Weltkrieg der Fokus der friedensethischen Debatte und in den Mittelpunkt rückte die Frage, wie künftig Kriege vermieden werden könnten.
Das Stichwort der „feministischen Außenpolitik‟ zeigt sich in der politischen Debatte zunehmend – gerade im Zusammenhang des Ukrainekrieges.
Wie Frieden gemacht werden soll (pax= Friede / facere = machen) unterliegt seit jeher unterschiedlichen Interpretationen.
In Politik und Gesellschaft ist seit Kriegsbeginn medial befeuert ein regelrechter militaristischer Sog entstanden, dem sich viele Politiker*innen, aber auch viele Theolog*innen und führende kirchliche Vertreter*innen nicht entziehen können.
Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr erfüllen ihren Auftrag, wenn sie aus innerer Überzeugung für Menschenwürde, Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit, Gleichheit, Solidarität und Demokratie als den leitenden Werten unseres Staates aktiv eintreten.
Das Einzige, was es zu gewinnen gibt, ist der Frieden! (Heinrich Böll)
Seligsprechung am 17.11.2024
In Schopfheim geboren am 03. Februar 1887, nimmt er als Militärseelsorger am Ersten Weltkrieg teil. Schon während des Krieges wird für ihn die Friedensarbeit zur vordringlichen Aufgabe, denn er ist der Überzeugung, dass Kriege künftig ihren Sinn verloren haben, indem sie niemand mehr Aussicht geben, mehr zu gewinnen als zu verlieren.
Wegbereiter für den Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung
„Ich habe mein Leben Gott angeboten für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche.“
Max Josef Metzger als Vordenker und Vorkämpfer für Frieden und Ökumene
Max Josef Metzger als Vordenker und Vorkämpfer für Frieden und Ökumene
Päpstliche Botschaften zum Weltfriedenstag am 1. Januar.
Eine Studie für die Stiftung Wissenschaft und Politik.
Dimensionen der Gewaltfreiheit.
Friedensappell der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg.
Die Alltagserfahrungen einer ukrainischen Journalistin und eines russischen Künstlers im Ukrainekrieg.
Das friedenstheologische Profil des aktuellen Pontifikats aus verschiedenen Blickwinkeln.
Wir im Westen verstehen Kriege falsch, sagt der Politikwissenschafter Richard Ned Lebow.
Die Erklärung der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.
Frauenrechtsorganisation, die sich für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten engagiert.
Bildungsarbeit für gewaltfreie Konfliktkultur und zivile Sicherheitspolitik
Vernetzungsstelle friedenstheologischer Projekte
pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche.
Szenario zum mittelfristigen Ausstieg aus der militärischen Friedenssicherung

Spielfilme
Anfang der 1940er-Jahre gerät der tiefgläubige oberösterreichische Bauer Franz Jägerstätter in einen Gewissenskonflikt, als er für die Nationalsozialisten in den Krieg ziehen soll.
Sommer, 1965. Das formal bestehende Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA wird in der Realität des rassistischen Südens ad absurdum geführt.
An Hand des Falls der französischen Trappisten von Tibhirine/Algerien, die 1996 ermordet wurden, zeigt der Film, wie aus tiefer Spiritualität und der Nähe zu Gott die Kraft erwächst, die Botschaft der Liebe angesichts der Bedrohung durch Gewalt konsequent zu leben.

Kurzfilme
Eine visuelle Reise, die uns auffordert, über eine universale Zugehörigkeit nachzudenken, die sich nicht auf eine Stadt, eine Region oder eine nationale Grenze beschränkt - in einer Zeit, in der Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und Intoleranz allgegenwärtig sind.
Nach einer wahren Begebenheit. Zwei Brüder haben durch den Krieg ihre Heimat verloren. Behütet von der Mutter lassen sie sich in einer neuen Stadt nieder.
"Krieg setzt Fragezeichen hinter all das, was uns bisher sicher und vertraut erschien. Kein Wort kann fassen, was Ängste und Verletzungen, Verluste und Verunsicherung in uns auslösen.
In einem Klassenzimmer doziert ein Lehrer zum Thema Anthropologie, Hominisation und kulturelle Leistungen des Menschen. Unterstützt durch geschickte Kameraführung und musikalische Untermalung kommt der Film jedoch zu einer überraschenden Wendung,
Ein Auto fährt auf einer Landstraße durch die Nacht, badende Urlauber entspannen sich an einem Meeresstrand: Alltägliche Szenen aus der Vogelperspektive, während aus dem Off drei US-Drohnenpiloten von ihrer Arbeit erzählen.
Westfront Weihnachten 1914: Die Truppen des Deutschen Reiches liegen den feindlichen Heeren in unerbittlichem Stellungskrieg gegenüber.

Dokumentarfilme
Der Nahostkonflikt ist sowohl historisch als auch in der internationalen Politik von Bedeutung.
Pazifisten, Widerständige, Visionäre - Freiburger*innen in Zeiten von Krieg und Frieden
Die syrische Journalistin Waad al-Kateab verliebt sich während der Belagerung von Aleppo in den Arzt Hamza, heiratet ihn, wird schwanger und bringt eine Tochter zur Welt.
Vor 70 Jahren (1948) wurde in Neu-Delhi Mohandas Karamchand Gandhi von einem Hindu-Extremisten erschossen.
Der aus Brasilien stammende Fotograf Sebastião Salgado dokumentierte in den vergangenen 40 Jahren die Spuren unserer Menschheitsgeschichte auf allen Kontinenten.












