Aus der Reihe "Einblicke in die Förderung durch das Hundertfüßer-Programm"
In der Kita St. Marien in Görwihl stellte man sich die Frage, wie man Plastikmüll vermeidet und gleichzeitig den Kindern das Thema Nachhaltigkeit näherbringt. Das Bewusstsein für den ökologischen Fußabdruck ist dort bereits seit einiger Zeit präsent. Erzieherinnen und Erzieher möchten den Kindern Vorbild sein, indem man Rücksicht auf die begrenzten Ressourcen nimmt.
Ein zentraler Punkt ist das Thema der Einweg-Plastikbeutel für die schmutzige bzw. nasse Wäsche der Kinder. Diese sollen durch nachhaltige Wetbags ersetzt werden.
Gesagt, getan, flugs wurde ein Hundertfüßer-Antrag gestellt, der genauso rasch von der entsprechenden Jury bewilligt wurde. Die dann erworbenen Wetbags wurden von einem lokalen Betrieb mit Öko-Tex zertifiziertem Stoff genäht und bieten der Kita viele Vorteile. Sie sind wasserdicht und wiederverwendbar, was den Einsatz von Einweg-Plastikbeuteln überflüssig macht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Einbindung der Eltern: Sie waschen die Wetbags und bringen sie zurück in die Einrichtung.
Die Leiterin des Kindergartens Frau Alexandra Hackenberger dazu: "Unsere Wetbags aus ökologischer Herstellung tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Abfall zu reduzieren und Naturbewusstsein zu fördern – für eine nachhaltigere Zukunft unserer Kinder." Hier zeigt sich schon im Kleinen, wie Kindern und deren Eltern durch praktische Maßnahmen umweltschützendes Verhalten nähergebracht werden kann.
Die Kita St. Marien ist bei weitem nicht die erste Kita, die Wetbags nutzt. Mit Mitteln des Hundertfüßer-Programms wurden schon zuvor eine ganze Reihe weiterer Kitas bei der Anschaffung dieser nachhaltigen Produkte unterstützt. Und ein herzliches Hallo an alle Leitungspersonen in den Kitas: Nachahmung erwünscht, hier ist der Wink mit dem Zaunpfahl und der Link zum Förderprogramm: https://umwelt.ebfr.de/themen/klimaschutz/klimaschutz-fonds/hundertfuesser-programm/


