Ökumenischer Strategietag am 26.01.2026 in Freiburg

„Bedrohter Boden. Landrechte, Ernährungssicherheit und weltweite Flächenkonkurrenz“

Wie kann die weltweite Landnutzung so gestaltet werden, dass Landrechte und Ernährungssicherheit gestärkt, Flächenkonkurrenzen reduziert und zugleich ein Beitrag zum Klima- und Biodiversitätsschutz geleistet wird?

Beim Ökumenischen Strategietag im Collegium Borromäeum greifen wir diese Fragen der  Sachverständigengruppe Weltwirtschaft und Sozialethik der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz auf und nehmen den bedrohten Boden in den Blick: Vom Ringen um faire Landrechte bis zur Herausforderung wachsender Flächenkonkurrenz. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Kirche, Landwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft betrachten wir globale Herausforderungen – und lassen uns von gelingenden Transformationsprozessen inspirieren.
 
Die Veranstaltung findet statt am 26. Januar 2026 von 09:30 bis 16:00 Uhr.
Collegium Borromäeum Freiburg, Schoferstraße1, 79098 Freiburg        
           
 
Sie richtet sich an Hauptamtliche und Engagierte aus Kirche und Gesellschaft ebenso wie an alle Interessierten, die globale Zusammenhänge verstehen und an einer nachhaltigen Zukunft mitwirken wollen.
 
Auf dem Programm stehen unter anderem:
  1. Sozialethische Analysen zu Boden als Gemeingut
  2. Landrechte indigener Völker am Beispiel von Peru
  3. Einblicke in Agroforst- und Versöhnungsarbeit in Burundi
  4. Eine Stimme aus dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband
  5. Vorstellung des Bodenatlas der Heinrich-Böll-Stiftung
  6. Workshops zu Themen wie gemeinwohlorientierte Bodenbewirtschaftung sowie Ernährung und Energie
Auch für Ihr leibliches Wohl ist bei einem Imbiss am Mittag gesorgt.
Denken Sie gemeinsam mit uns in vielfältiger und globaler Perspektive weiter: für eine gerechte und zukunftsfähige Nutzung unseres Bodens.

Veranstalter:
Weltkirche-Abteilungen der katholischen (Erz-)Diözesen und
Ökumene-Abteilungen der evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg,
in Kooperation mit der Stabstelle Schöpfung und Umwelt der Erzdiözese Freiburg