Im Vergleich der Jahre 2023 und 2024 zeigen sich bei den CO2-Emissionen der Erzdiözese Freiburg insgesamt Reduktionen: Die Gesamtemissionen sind um 3,1 Prozent gesunken – dies ist ein weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Erste Zahlen zu den Treibhausgasemissionen der Erzdiözese im Jahr 2024
Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Reduktion fußt auf Veränderungen beim Strom: Der Verbrauch wurde um etwa 12,5 Prozent gesenkt, obendrein hat sich der Bundesstrommix so verbessert, dass es zu weiteren 5 Prozent Einsparung kommt. Das bedeutet konkret, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien zu einem geringeren Wert des CO2-Emissionsfaktors für den deutschen Strommix geführt hat. Trotz eines etwas kälteren Jahres 2024 gegenüber dem Vorjahr gingen die Emissionen beim Heizen leicht zurück.
Die Daten für die Emissionen im Bereich der Mobilität werden nur alle zwei Jahre erfasst, ein nächstes Mal also erst wieder für das aktuelle Jahr 2025. Die Emissionen aus der Beschaffung werden derzeit noch nicht direkt erfasst, sondern pauschal mit 10 % der anderen Emissionen angesetzt.
Diese Zahlen bestärken uns darin, die bisherigen Maßnahmen weiterzuführen, allerdings müssen wir unsere Anstrengungen nochmals deutlich steigern, um schnellstmöglich Klimaneutral zu werden. Ein Ziel ist es, die Beschaffung genauer zu bilanzieren und hier auch das Thema Verpflegung zu berücksichtigen. Im Fokus dabei steht dabei die Außerhausverpflegung in den Kitas, Schulen und Bildungshäuser im Erzbistum Freiburg.

