Ein wichtiger Schritt - aber es bleibt noch viel zu tun
Mit der Bekanntgabe der leitenden Pfarrer am 21. Januar 2024 wurde eine nächste Etappe auf dem Weg zur Implementierungsphase im Projekt K 2030 erreicht.
Die Bekanntgabe der Namen schafft ein Stück Klarheit, auf die viele Beteiligte in den lokalen Prozessen gewartet haben. Der Hype in den örtlichen und überörtlichen Medien macht aber auch etwas deutlich: Die breitere Öffentlichkeit nimmt kaum Kenntnis vom Beteiligungsprozess auf dem Weg dahin. Viele ehren- und hauptamtliche Personen haben sich mit den Interessenten zusammengesetzt und danach geschaut, welche Voraussetzungen auf beiden Seiten vorhanden sind und welche davon möglichst gut ergänzend zusammenpassen. Die danach erfolgten Stellungnahmen mussten mit viel Sorgfalt erstellt werden, damit sie den Fachstellen und damit zuletzt dem Erzbischof auch wirklich als Hilfe für die Entscheidung der Stellenbesetzungen dienen konnten.
Und nicht zuletzt wird es auch in der Zukunft so sein, dass das gemeinschaftliche Leben in einer Pfarrei, die Weitergabe des Glaubens, die kirchliche Verantwortung in der Gesellschaft, die Feier von Gottesdiensten unterschiedlichster Art, die spürbare Haltung und die damit verbundenen Werke der Nächstenliebe überwiegend von Menschen gelebt und umgesetzt werden, die nicht der leitende Pfarrer sind. Gott sei Dank haben das viele der angesprochenen Priester gegenüber der Presse so geäußert und wurden auch entsprechend zitiert.
In vielen der künftigen Pfarreien werden Entscheidungen, wie z.B. Grundsatzentscheidungen zur Wahl des neuen Pfarreirats, durch die bestehenden Gremien zu fällen sein, bevor die neuen Pfarrer da sind. Es ist zu erwarten, dass diese Entscheidung sorgfältig vorbereitet und gefasst werden – auch wenn der leitende Pfarrer noch nicht da ist. Und das ist gut so. Für beide Seiten.

